Conrad Morgenroth

Conrad Morgenroth

Freitag, 21 Dezember 2012 01:00

Jahresrückblick 2012

Der Dezember eines Jahres dient vielen Menschen dazu, ein Resümee des vergangenen Jahres zu ziehen und die Pläne für das nächste zu konkretisieren. Die Stadt Eberswalde hatte in diesem Jahr einige Probleme zu meistern, wie etwa den Neubau der Zooheizung, die umfangreiche Planänderung im Bürgerbildungszentrum wegen des hohen Grundwasserspiegels und die böse Überraschung als die Brandschutzprüfung in der Adler-Apotheke diversen Baupfusch aus den 90-er Jahren offenlegte. Die Lösung dieser Probleme konnte nur durch das große Engagement aller Beteiligten erfolgen und ich möchte an dieser Stelle allen danken. Ein weiterer Erfolg war die Durchführung des Bürgerbudgets. Es zeigte auf, dass die Bürger sich für ihre Projekte stark machen und mit ihren Vorschlägen die Politik und das Aussehen der Stadt verändern können. Es zeigte jedoch auch einige Schwachstellen in der Regulierung auf. So muss die Höhe der beantragten Mittel in einem gesunden Verhältnis zur Gesamtsumme des Bürgerbudgets stehen und eine Sperrfrist für Projekte eingeführt werden, die bereits Mittel erhalten haben. Allen Eberswaldern wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Montag, 18 März 2013 01:00

Diskussionsbeitrag zur Telekomstrasse

Es ist für die Stadt Eberswalde ein großer Gewinn, dass im Haushaltsplan 2013/2014 wieder ein höherer Betrag für die Reparatur der Geh- und Radwege zur Verfügung gestellt werden konnte. Mittlerweile wurde eine Prioritätenlisteerstellt, um die schlimmsten Schäden zu beseitigen. Die Diskussion um die Sanierung der Gehwege förderte aber auch wieder die gegensätzlichen Meinungen zum Ausbau der Telekomstraße zu Tage. Nach Befragung eines Routenplanprogramms kann man feststellen, dass der Weg von Finow, Großer Stern, nach Biesenthal über die Telekomstraße etwa 10 km kürzer ist, als der über Melchow. Das bedeutet für einen Arbeitnehmer bei 230 Arbeitstagen eine Ersparnis von etwa 4.600 km pro Jahr. Die Entlastung des innerstädtischen Verkehrs dürfte auch nicht zu unterschätzen sein, von der Kohlendioxidbelastung ganz zu schweigen, denn es steht 2 zu 9 Verkehrsampeln auf den verschiedenen Routen. Als Fazit steht für uns fest, der Ausbau der Telekomstraße mit Tonnagebegrenzung und Radweg sollte bei gesicherter Finanzierung vorgenommen werden, denn jeder nicht gefahrene Kilometer ist ein guter Kilometer.

 

Donnerstag, 16 Mai 2013 02:00

Parkhaus für Eberswalde

Bereits im Jahr 2005 hat die Bürgerfraktion Barnim die Sinnhaftigkeit der Stellplatzsatzung in Frage gestellt. Damals wie heute stellt die Stellplatzsatzung eine unnötige Belastung für Jungunternehmer dar. Und damals wie heute werden die gleichen Argumente ins Feld geführt um dieses Hemmnis zu erhalten. Sie würde Geld in Stadtkasse bringen, zur Schaffung von Stellplätzen sei sie unabdingbar, die Unternehmer, die früher gezahlt hätten wären verärgert usw. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie viele Stellplätze wurden denn in der Vergangenheit geschaffen? Und wie viele abgelöst? Ist die Schaffung von kleinteiligen Stellplatzanlagen in der Innenstadt überhaupt wünschenswert? Die meisten Anwohner, die in der Nähe solcher Stellplatzanlagen wohnen beklagen nicht, dass dort Pkw stehen, sondern den Parksuchverkehr, den solche Anlagen mit sich bringen. Daher weg mit der Stellplatzsatzung und her mit der „großen“ Lösung Parkhaus.
Montag, 15 Juli 2013 02:00

Einwohnerschwund in Eberswalde

Über Nacht hat Eberswalde ca. 1.300 Einwohner verloren, wenn man dem Ergebnis der letzten Volkszählung glauben will. Das könnte der Stadt ernste finanzielle Einbußen bescheren, z. B. bei den Schlüsselzuweisungen, dem Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer. Es stellt sich nun die Frage, woher die Differenz zwischen Melderegister und Statistik entstanden ist. Die Verwaltung erklärt, es kommen keine Postmitteilungen der Verwaltung, etwa Wahlmitteilungen, Bescheide, Lohnsteuerkarten in Größenordnungen zurück. Das Amt für Statistik hat seine Werte aufgrund von Stichproben gewonnen. Daher sind bei allen zur Verfügung stehenden Rechenverfahren hier Fehlerquellen und Abweichungen anzunehmen. Der Widerspruch der Stadt  Eberswalde gegen das Ergebnis des Zensus ist also nachvollziehbar und richtig. Es bleibt aber trotzdem nur die Hoffnung, dass das Ergebnis berichtigt wird, denn Erfahrungen anderer Gemeinden mit den Statistikämtern der Länder zeigen, dass die Statistikämter nur selten ihre Ergebnisse an die Realität anpassen.

 

Seit langem wird über das Vorhaben „Erlebnisachse Schwärzetal“ mit den unterschiedlichsten Vorstellungen zur Umsetzung diskutiert. Vom komfortablen Wanderweg bis klein Disneyland ist alles vertreten.
Mit der vor kurzem erfolgten Entscheidung zur Wegebeziehung ist nun der Erste wichtige Schritt zur Realisierung der „Erlebnisachse Schwärzetal“ getan.

So ist es Zeit sich zu den Ideen und Vorstellungen, zur inhaltlichen Ausgestaltung, aller interessierten Bürger, Fraktionen und Stadtverordneten sowie der Verwaltung auseinander zu setzen.

Wir von der Bürgerfraktion Barnim laden Sie ein, gemeinsam über die Erwartungen an die zukünftige Gestaltung der Erlebnisachse Schwärzetal zu sprechen.
Dazu wird am 12.06.2010 um 15.00 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto "Ideen und Meinungsaustausch zur Erlebnisachse Schwärzetal" im Waldsolarheim stattfinden. Der Veranstaltungsort ist direkt an der zukünftigen Erlebnisachse, so ist es auch möglich sich vorab ein Bild vom derzeitigen Zustand zu machen.

Sonntag, 18 Oktober 2009 02:00

Frank Banaskiewicz im ABPU

Frank Banaskiewicz wird zukünftig unser Mitglied im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Stadt Eberswalde sein.

Nachdem Herr Klaus Geißler die zeitaufwendige Aufbauarbeit in der Fraktion „Bürgerfraktion Barnim/Bauernverband“ geleistet hat, erfolgte zum 15. April 2009 sein planmäßiger Rücktritt als Fraktionsvorsitzender. Einstimmig wurde als seine Nachfolgerin Frau Oda Formazin zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die Diplomingenieurin hat gerade im Frühjahr ein zusätzliches Magisterstudium der Architektur und Umwelt erfolgreich abgeschlossen.

Mittwoch, 20 November 2013 14:13

Schulsozialarbeit in Trägerschaft der Stadt?

Sozialarbeit an Schulen ist ein wichter Bestandteil der Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen. Wenn Bedarf an dieser Hilfeleistung vorhanden ist, dann ist der für Jugendhilfe zuständige Träger, nämlich der Landkreis zuständig diesen Bedarf zu decken. Ein "Einspringen" der Stadt Eberswalde hätte hierbei gravierende Folgen. Wie in jeder Darstellung der Kämmerei zu entnehmen, wird die finanzielle Ausstattung der Stadt Eberswalde wesentlich schlechter. Daher wurde jede Aufgabe der Stadt einer Prüfung unterzogen, ob sie weiterhin von der Stadt erbracht werden kann und sollte. Im Ergebnis wurde die Aussenstellen des Bürgeramtes geschlossen, Ämter verkleinert und weiteres mehr. Die Übernahme der Jugendhilfe in Höhe von etwa 150.000,00 € jährlich würde die pflichtige Aufgabe des Landkreises zu einer freiwilligen Aufgabe der Stadt Eberswalde machen. Eine Aufgabe die in jedem Haushaltssicherungskonzept auf der Liste der Konsolidierungsmöglichkeiten stehen würde und damit der geforderten Kontinuität entgegen wirkt. Weiterhin erhält die Stadt nach zähem Ringen die Zooförderung, da der Nachweis erbracht wurde, dass die Stadt allein den Zoo nicht dauerhaft bewältigen kann. Käme man beim Landkreis nicht auf den Gedanken, die Förderung zu reduzieren oder gar ganz zu streichen, wenn die Stadt den Anschein erweckt, sie kommt auch mit weiteren freiwilligen Aufgaben zurecht? Die bessere Alternative wäre, dass die Jugendhilfe derjenige finanziert, der auch die Verpflichtung dazu hat. Jeder hat die Möglichkeit über die Abgeordneten des Kreistages auf den Misstand in der Schulsozialarbeit in Eberswalde hinzuweisen und auf Besserung zu drängen. Denn dann bleibt alles dort, wo es hingehört.

Donnerstag, 05 September 2013 02:00

Wahlaufruf zur Bundestagswahl

Am 22.September findet die nächste Bundestagswahl statt und wir möchten Sie dazu aufrufen, sich an dieser Wahl zu beteiligen. Eine Wahl ist eine der einfachsten Formen der Bürgerbeteiligung.  Mit Ihrem Kreuz auf dem Stimmzettel machen Sie deutlich: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Die Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger, bei Nichtbeteiligung  werden die Extreme gestärkt.

Sie haben die Wahl, aber nur wenn Sie auch hingehen.

Sonntag, 18 Oktober 2009 13:40

Wahlversprechen eingelöst!

Die Entscheidung zur Direktwahl des Landrates fiel auf der Sitzung des Kreistages am 01.04.2009.

Von uns ein breites positives Votum des Kreistages zu unserem Antrag auf Direktwahl des Landrates erwartet. Die Entscheidung dazu ging dann jedoch erstaunlich knapp aus. Mit 28 zu 27 Stimmen entschied der Kreistag knapp FÜR die Durchführung einer Direktwahl.

Diese Entscheidung kann als Meilenstein in der Barnimer Politik bezeichnet werden, denn der Barnim hat sich als erster Landkreis im Land Brandenburg für die Wahl des Landrates per Direktwahl im kommenden Jahr entschieden.

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