Conrad Morgenroth

Conrad Morgenroth

Montag, 24 März 2014 17:50

INSEK- viele Maßnahmen und kein Geld?

Als letzte große und richtungsweisende Entscheidung der StVV in dieser Wahlperiode steht die Abstimmung über das integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) an. In diesem Konzept werden Strategien und Entwicklungsmaßnahmen festgelegt, die die Stadt Eberswalde bis 2030 und darüber hinaus liebens- und lebenswert gestalten sollen. So soll der Bevölkerungsrückgang aufgehalten, die Infrastruktur verbessert und weiterhin in Bildung und Arbeit investiert werden. Bei allem Enthusiasmus muß jedoch eine Kosten/Nutzenanalyse in jedem Einzelfall durchgeführt werden. Die Erfahrung lehrte, daß geschenktes Geld (Fördermittel) durch seine Bindungsfristen und Bedingungen, hinterher als Unterhaltungs- und Betriebskosten in nicht unerheblichem Maß auf den Stadthaushalt zurückfallen. Andererseits ist jetzt die Gelegenheit, einige Maßnahmen in den Katalog aufzunehmen, da die nächste Fortschreibung des INSEK erst in einigen Jahren erfolgen wird. In diesem Spagat zwischen Wunsch und Durchführbarkeit sind verantwortungsvolle Entscheidungen gefordert, denen sich unsere Fraktion stellen wird.

Montag, 20 Januar 2014 17:02

Herausforderungen für Eberswalde

Die Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung neigt sich mit Blick auf die Kommunalwahlen am 25. Mai ihrem Ende entgegen. Wir befinden in einer Zeit, in der erfahrungsgemäß gegensätzliche Meinungen mitunter deutlicher herausgearbeitet werden und stärker aufeinanderprallen als sonst. Das ist gut und richtig so, dennoch sollten bei aller gebotenen Leidenschaft in der sachlichen Auseinandersetzung persönliche Anwürfe unterbleiben. Dieses wurde bereits in der Vergangenheit praktiziert und muss nach unserer Überzeugung auch beibehalten werden.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung wird sich zwangsläufig mit erheblichen Problemen finanzieller Natur beschäftigen müssen. So werden die Zuweisungen des Landes sinken, der Solidarpakt II endet und wie die nächste EFRE-Förderperiode für die Stadt Eberswalde aussieht, kann noch niemand sagen. So wird die zu klein geratene Finanzdecke zwischen Bildung, Kultur, Soziales, Erhaltung der Infrastruktur, Ordnungsaufgaben und Bauwesen hin- und hergezogen. Stadtverordnetenversammlung und Verwaltung müssen hier gemeinsam einen Weg finden, allen Aufgabengebieten gerecht zu werden, um Eberswalde liebens- und lebenswert zu erhalten.

Montag, 13 August 2012 02:00

Risiko für die WHG?

Das Schließen der durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Baulücke in der Friedrich-Ebert-Straße Süd ist eine längst überfällige Notwendigkeit. Es werden dadurch gleich mehrere Ziele verwirklicht:
 
-die Verdichtung der Infrastruktur in der Innenstadt
 
-Schaffung von qualitativ hochwertigem Wohnraum
 
-Belebung des Zentrums durch konzentrierten Einzelhandel und Gastronomie
 
-Die Eberswalder Bürger müssen nicht mehr nach Schwedt, Bernau oder Berlin fahren, um bestimmte Geschäfte aufzusuchen
 
Trotz der vielen Vorteile, die der Lückenschluss bringen kann, sollte man die Risiken für die WHG und damit auch für die Stadt Eberswalde nicht außer Acht lassen. Sobald auch nur geringste Zweifel an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit bestehen, muss dieses Projekt zu den Akten gelegt werden. Auch ist die Parkraumsituation in der Innenstadt in diesem Zusammenhang nicht ausreichend erörtert worden. Wenn natürlicher Weise die Kaufkraft des Eberswalder Umlandes mit einbezogen wird, ist davon auszugehen, dass dann auch der Parkdruck auf die Innenstadt zunehmen wird.

 

Montag, 22 Oktober 2012 02:00

Bürgerbudget ein grosser Erfolg

Das neu beschlossene Bürgerbudget wird von den Eberswalder Einwohnern angenommen. Mit 94 eingereichten Vorschlägen wurden die Erwartungen übertroffen, davon mussten leider 27 zurückgewiesen werden, da sie nicht in die Zuständigkeit der Stadt fallen. Die überwiegende Mehrheit der Vorschläge bezieht sich auf Bauprojekte, etwa Sanierungen von Radwegen, Straßen und Plätzen. Dicht gefolgt von dem Verlangen nach Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet und einigen sehr interessanten Vorschlägen zur Förderung einzelner Projekte. Diese Vorschlagsliste gibt Aufschluss darüber, dass die Bürger so schnell wie möglich eine weitere Sanierung des Verkehrswegenetzes wünschen. Die Stadt ist jedoch in diesem Punkt an die Grenzen der Finanzierbarkeit gekommen. Wenn der Bund und die Länder sich nicht endlich zu einer gerechteren Verteilung der Steuermittel bereit erklären, wird auch die Stadt Eberswalde in finanzielle Bedrängnis kommen und im Baubudget (wie überall) sparen müssen. Die Bürger fordern eine komfortable, schöne Stadt.
 
In der Tat besteht hier noch Handlungsbedarf, nicht nur Sitzmöbel, sondernauch zusätzliche Papierkörbe wären in Betracht zu ziehen. Auf jeden Fall kann man gespannt sein, welche Vorschläge davon realisiert werden. Allen Einreichern von hier vielen Dank und viel Erfolg am 29.10.2012.
Freitag, 21 Dezember 2012 01:00

Jahresrückblick 2012

Der Dezember eines Jahres dient vielen Menschen dazu, ein Resümee des vergangenen Jahres zu ziehen und die Pläne für das nächste zu konkretisieren. Die Stadt Eberswalde hatte in diesem Jahr einige Probleme zu meistern, wie etwa den Neubau der Zooheizung, die umfangreiche Planänderung im Bürgerbildungszentrum wegen des hohen Grundwasserspiegels und die böse Überraschung als die Brandschutzprüfung in der Adler-Apotheke diversen Baupfusch aus den 90-er Jahren offenlegte. Die Lösung dieser Probleme konnte nur durch das große Engagement aller Beteiligten erfolgen und ich möchte an dieser Stelle allen danken. Ein weiterer Erfolg war die Durchführung des Bürgerbudgets. Es zeigte auf, dass die Bürger sich für ihre Projekte stark machen und mit ihren Vorschlägen die Politik und das Aussehen der Stadt verändern können. Es zeigte jedoch auch einige Schwachstellen in der Regulierung auf. So muss die Höhe der beantragten Mittel in einem gesunden Verhältnis zur Gesamtsumme des Bürgerbudgets stehen und eine Sperrfrist für Projekte eingeführt werden, die bereits Mittel erhalten haben. Allen Eberswaldern wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Montag, 18 März 2013 01:00

Diskussionsbeitrag zur Telekomstrasse

Es ist für die Stadt Eberswalde ein großer Gewinn, dass im Haushaltsplan 2013/2014 wieder ein höherer Betrag für die Reparatur der Geh- und Radwege zur Verfügung gestellt werden konnte. Mittlerweile wurde eine Prioritätenlisteerstellt, um die schlimmsten Schäden zu beseitigen. Die Diskussion um die Sanierung der Gehwege förderte aber auch wieder die gegensätzlichen Meinungen zum Ausbau der Telekomstraße zu Tage. Nach Befragung eines Routenplanprogramms kann man feststellen, dass der Weg von Finow, Großer Stern, nach Biesenthal über die Telekomstraße etwa 10 km kürzer ist, als der über Melchow. Das bedeutet für einen Arbeitnehmer bei 230 Arbeitstagen eine Ersparnis von etwa 4.600 km pro Jahr. Die Entlastung des innerstädtischen Verkehrs dürfte auch nicht zu unterschätzen sein, von der Kohlendioxidbelastung ganz zu schweigen, denn es steht 2 zu 9 Verkehrsampeln auf den verschiedenen Routen. Als Fazit steht für uns fest, der Ausbau der Telekomstraße mit Tonnagebegrenzung und Radweg sollte bei gesicherter Finanzierung vorgenommen werden, denn jeder nicht gefahrene Kilometer ist ein guter Kilometer.

 

Donnerstag, 16 Mai 2013 02:00

Parkhaus für Eberswalde

Bereits im Jahr 2005 hat die Bürgerfraktion Barnim die Sinnhaftigkeit der Stellplatzsatzung in Frage gestellt. Damals wie heute stellt die Stellplatzsatzung eine unnötige Belastung für Jungunternehmer dar. Und damals wie heute werden die gleichen Argumente ins Feld geführt um dieses Hemmnis zu erhalten. Sie würde Geld in Stadtkasse bringen, zur Schaffung von Stellplätzen sei sie unabdingbar, die Unternehmer, die früher gezahlt hätten wären verärgert usw. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie viele Stellplätze wurden denn in der Vergangenheit geschaffen? Und wie viele abgelöst? Ist die Schaffung von kleinteiligen Stellplatzanlagen in der Innenstadt überhaupt wünschenswert? Die meisten Anwohner, die in der Nähe solcher Stellplatzanlagen wohnen beklagen nicht, dass dort Pkw stehen, sondern den Parksuchverkehr, den solche Anlagen mit sich bringen. Daher weg mit der Stellplatzsatzung und her mit der „großen“ Lösung Parkhaus.
Montag, 15 Juli 2013 02:00

Einwohnerschwund in Eberswalde

Über Nacht hat Eberswalde ca. 1.300 Einwohner verloren, wenn man dem Ergebnis der letzten Volkszählung glauben will. Das könnte der Stadt ernste finanzielle Einbußen bescheren, z. B. bei den Schlüsselzuweisungen, dem Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer. Es stellt sich nun die Frage, woher die Differenz zwischen Melderegister und Statistik entstanden ist. Die Verwaltung erklärt, es kommen keine Postmitteilungen der Verwaltung, etwa Wahlmitteilungen, Bescheide, Lohnsteuerkarten in Größenordnungen zurück. Das Amt für Statistik hat seine Werte aufgrund von Stichproben gewonnen. Daher sind bei allen zur Verfügung stehenden Rechenverfahren hier Fehlerquellen und Abweichungen anzunehmen. Der Widerspruch der Stadt  Eberswalde gegen das Ergebnis des Zensus ist also nachvollziehbar und richtig. Es bleibt aber trotzdem nur die Hoffnung, dass das Ergebnis berichtigt wird, denn Erfahrungen anderer Gemeinden mit den Statistikämtern der Länder zeigen, dass die Statistikämter nur selten ihre Ergebnisse an die Realität anpassen.

 

Seit langem wird über das Vorhaben „Erlebnisachse Schwärzetal“ mit den unterschiedlichsten Vorstellungen zur Umsetzung diskutiert. Vom komfortablen Wanderweg bis klein Disneyland ist alles vertreten.
Mit der vor kurzem erfolgten Entscheidung zur Wegebeziehung ist nun der Erste wichtige Schritt zur Realisierung der „Erlebnisachse Schwärzetal“ getan.

So ist es Zeit sich zu den Ideen und Vorstellungen, zur inhaltlichen Ausgestaltung, aller interessierten Bürger, Fraktionen und Stadtverordneten sowie der Verwaltung auseinander zu setzen.

Wir von der Bürgerfraktion Barnim laden Sie ein, gemeinsam über die Erwartungen an die zukünftige Gestaltung der Erlebnisachse Schwärzetal zu sprechen.
Dazu wird am 12.06.2010 um 15.00 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto "Ideen und Meinungsaustausch zur Erlebnisachse Schwärzetal" im Waldsolarheim stattfinden. Der Veranstaltungsort ist direkt an der zukünftigen Erlebnisachse, so ist es auch möglich sich vorab ein Bild vom derzeitigen Zustand zu machen.

Sonntag, 18 Oktober 2009 02:00

Frank Banaskiewicz im ABPU

Frank Banaskiewicz wird zukünftig unser Mitglied im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt der Stadt Eberswalde sein.

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