Conrad Morgenroth

Conrad Morgenroth

Mittwoch, 20 März 2019 13:01

Wählergemeinschaft verläßt Koalition

Mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Wählergemeinschaft „Bürger für Eberswalde“ ein erfolgreiches und leistungsstarkes Bündnis in der Eberswalder Stadtpolitik mit uns aufgekündigt hat. Als Begründung werden Kandidaten genannt, die in der Vergangenheit Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ waren, sich mittlerweile jedoch von dieser abgewandt haben, da sie die zunehmende rechtskonservative Ausrichtung der Partei nicht mittragen.

Die Bürgerfraktion Barnim steht seit ihrer Gründung für eine bürgerorientierte Sachpolitik. Heute genauso wie in den vergangenen 15 Jahren verfolgen wir unverändert eine offene, tolerante und bürgernahe Politik. Zu unserer  tiefen demokratischen Überzeugung gehört es, dass wir grundsätzlich offen sind für alle, die sich einer bürgerorientierten Politik verpflichtet fühlen und bereit sind, diese abseits von links- und rechtsradikalen Einstellungen umzusetzen.

Die Entscheidung die ehemaligen Mitglieder und Unterstützer der „Alternative für Deutschland“ auf die Kandidatenliste der „Bürgerfraktion Barnim“ aufzunehmen, erfolgte aus dem Wissen heraus, dass diese dem liberalen Flügel der Partei angehörten. Es ist als außerordentlich positiv zu werten, dass diese ehemaligen Mitglieder erkannt haben, dass eine Mitgliedschaft in der AfD nicht der richtige Weg ist um eine zukunftsorientierte Politik im Sinne der Bürger zu gestalten.

Aus diesem Grund ist die Begründung der „Bürger für Eberswalde“ für uns nur schwer nachvollziehbar. So widerspricht die Ausgrenzung ehemaliger AfD-Mitglieder, die sich klar gegen den rechtskonservativen Kurs der Partei wenden, dem demokratischen Grundverständnis das jeder besitzen sollte, der für sich eine offene, demokratische Haltung in Anspruch nimmt. Das bedeutet Toleranz.

Eine Ausgrenzung und Diskriminierung von Personen für ihre ehemalige Mitgliedschaft in der „Alternative für Deutschland“ würde letztendlich nur dazu führen, dass diese sich mangels anderer Optionen weiterhin in der Partei engagieren, eventuell radikalisieren und damit zu einer Stärkung der AfD beitragen. Unser aller Ziel sollte es jedoch sein, politischen Kräften die unsere Demokratie und das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft gefährden, entgegenzutreten. Hierzu gehört es auch Menschen die sich von solchen politischen Kräften lossagen, Möglichkeiten zu bieten sich an der politischen Willensbildung weiterhin zu beteiligen.

Sonntag, 27 Mai 2018 14:52

Verkehrsprobleme halten Eberswalde auf

Obwohl an diesen sonnigen Tagen viele Einwohner*innen gern auf das Fahrrad zurückgreifen, wird unsere Fraktion weiterhin von verärgerten Bürgern zum Thema PKW-Verkehr kontaktiert. Viele Bürger*innen die vom PKW beruflich abhängig sind, sei es als Taxi- bzw. Krankenfahrer, Paketzusteller*innen oder Lieferfahrer*innen, verzweifeln an der Verkehrsführung und Ampelschaltung in der Stadt. Es ist zum Beispiel schwer nachvollziehbar, dass Politik und Verwaltung keine temporäre Abschaltung
der Bauampeln an der Raumer-/Brunnen-/Lessing-Straße mit dem Landesbetrieb Straßenwesen hinbekommen haben und sei es wenigstens zu den verkehrsarmen Zeiten. Bereits in der Planungsphase dieser Umgehung hätte ein sinnvollere Schaltung
geplant werden müssen, besonders zwischen den beiden zeitlich auseinanderliegenden Baustellen an der Breiten Straße. Die Beantwortung zu unserer Anfrage zu diesem Thema bestätigte nur die gefühlte Ohnmacht gegenüber dem zuständigen Landesbetrieb. Dazu bleibt auch die Heegermühler Straße weiter die Nummer Eins unter den Verkehrsbeschwerden. Inzwischen ärgern sich viele über die Aussagen aus dem Baudezernat, dass es an dieser Stelle keinerlei Rückstau durch die neue Verkehrsführung geben soll. Dies ist einfach unwahr, was jeder PKW Fahrer bestätigen kann, der besonders zu den verkehrsintensiven Tageszeiten unterwegs ist. Der Verkehr staut sich teilweise erheblich auf. Unsere Fraktion steht immer noch dazu, dass dieser „Umbau“ vom Landesbetrieb Straßenwesen viel zu vorschnell und auch nicht optimal im Sinne aller Verkehrsteilnehmer durchgeführt wurde. Unsere Fraktion wird im Sinne der Eberswalder*innen auch in Zukunft nicht müde, solche Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und in der Diskussion zu besseren Ergebnissen zu kommen.

In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde die von unserer Fraktion angeregte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Bauhofes von der Verwaltung vorgelegt. Darin sind sehr viele Anregungen für die künftigen Abrechnungen der geleisteten Arbeiten und zum Einsatz und Beschaffung von Fahrzeugen und Arbeitsmaterialien enthalten. Wir bedanken uns für die sehr detaillierte Arbeit. Entgegen anders lautender Meinungen wurde unsererseits nie eine Privatisierung des Bauhofes in Betracht gezogen. Der Vorteil eigenen Personals vor Ort, um schnell auf besondere Situationen, wie zuletzt die beiden Sturmtiefs, zu reagieren, ist immens. Auch kann eine Vergabe an Unternehmer nur in Ausnahmefällen ein kostengünstigeres Ergebnis zur  Folge haben, da neben den Kosten für Personal und Gerätschaften auch noch ein Gewinn und die Umsatzsteuer zu erwirtschaften wären. Die Einführung der Doppik in der kommunalen Buchführung hatte auch zum Ziel, Geldströme innerhalb der Verwaltung aufzuzeigen So wäre zum Beispiel denkbar, die Hilfeleistungen des Bauhofes bei den Veranstaltungen der Stadt intern zu verrechnen Ohne Verrechnungen verschwindet die Leistung des Bauhofs in der Anonymität des Zuschussbedarfs und
die tatsächlichen Kosten der Veranstaltungen bleiben unbekannt. Die Mitarbeiter des Bauhofs leisten täglich eine gute Arbeit. Sollte daher nicht an der Arbeitskleidung erkennbar sein, wer als Repräsentant der Stadt für die Bürger tätig ist? Diese und andere Fragen werden in der nächsten Zeit zu klären sein und wir werden uns der Diskussion stellen, auch ohne Chefvolkswirte zu sein.

Montag, 16 Oktober 2017 17:26

Strassenbau in Eberswalde

So wie sicherlich viele Bürger*innen freuen auch wir uns über die Fertigstellung der Rudolf-Breitscheid-Straße. Somit ist nun eine wichtige Trasse in der Eberswalder Innenstadt wieder befahrbar und kann zur Entlastung der sehr angespannten Verkehrssituation beitragen. Entgegen unserer oft kritischen Haltung bei Straßenbauprojekten wollen wir heute der Verwaltung zu einem weitestgehend gelungenen Bauprojekt gratulieren! Den hier umgesetzten Mix aus Parkraum, Fahrbahn sowie Fußgänger- und Fahrradweg empfinden wir als gute Lösung. Trotz Lob möchten wir jedoch auch ein „Aber“ anmerken. Den Kreuzungsbereich Weinbergstraße/Karl-Liebknecht-Straße/ Rudolf-Breitscheid- Straße empfinden wir weiterhin für den Straßenverkehr als zu klein angelegt und haben die Befürchtung, dass dort gerade
durch die Einbahnstraßenregelung der Karl-Liebknecht-Straße für Linksabbieger aus der Rudolf-Breitscheid-Straße in die Sandbergstraße ein unnötiger Engpass entsteht. Weiterhin war die lange Bauzeit mehr als unbefriedigend. Wir hätten uns gerade deshalb gewünscht, dass die einzeln fertiggestellten Abschnitte schon nach und nach für den Verkehr freigegeben worden wären, um somit schon frühzeitig für eine Entlastung des Straßenverkehrs in der Innenstadt zu sorgen. Bei kommenden Projekten dieser Art sollte dies nach unserer Meinung unbedingt eingeplant und berücksichtigt werden. Aus aktuellem Anlass möchte sich unsere Fraktion noch einmal bei Frau Bunge für ihre langjährige, gute und kompetente Arbeit als Referentin für Soziales bedanken und wir wünschen ihr ab Dezember dann einen verdienten „Unruhestand“. Ihrer frisch bestellten Nachfolgerin, Frau Foster-König, wünschen wir schon jetzt viel Kraft und Geduld.

Mittwoch, 15 November 2017 17:23

Spielplätze für alle Stadtteile

Bereits im September wurde in den politischen Gremien großen Teilen der Vorzugsvariante für die neue Waldsportanlage zugestimmt. In diesem Millionenvolumen sind neben den vielen dringend benötigten sportlichen Verbesserungen nun auch einige weitere Bewegungs- und Freizeitangebote geplant. Bei der Analyse der Situation in der gesamten Stadt muss man aber feststellen, dass besonders im Stadtteil Brandenburgisches Viertel, auch begünstigt durch viele Förderprogramme, im Vergleich zu vielen anderen Stadtteilen eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Spiel- und Freizeiteinrichtungen besteht. Trotz der Besonderheiten dieses Stadtteils dürfen wir aber unsere anderen Stadtteile nicht vergessen! So ist besonders durch Bauprojekte der Stadt selbst in Ostende ein großer Zuwachs an Familien mit Kindern zu verzeichnen. Leider hinkt dieser Stadtteil bei den Spiel- und Freizeitangeboten aber weit hinterher. Bereits in der Spielleitplanung aus dem Jahre 2010 wurde dieser Mangel festgestellt und zusätzliche
Spielplätze und Jugendtreffs gefordert. Nach inzwischen sieben Jahren und vor dem Hintergrund der aktuellen Investitionen in anderen Stadtteilen, ist es an der Zeit, diesen Missstand nun in Angriff zu nehmen. Unsere Beschlussvorlage „Spiel- und Bolzplatz im Stadtteil Ostende“ soll die Basis dafür sein.

Mark Matthies

 

Persönliches                                                                                                          MarkMatthies10


geb. am 09.11.1974 in Magdeburg.
seit 19.08.2013 verheiratet, 2 Töchter
wohnhaft in Ahrensfelde seit 2007
kommunalpolitisch aktiv seit 2011
seit 2015 sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss

Ausbildung/ Beruf


1981 - 1993    schulische Ausbildung in Magdeburg, Abschluss mit Abitur
1993 - 1996    Studium an der Bundespolizeiakademie in Lübeck
1996              Diplomverwaltungswirt | Ernennung zum Polizeikommissar
seit 1996        Arbeit bei der Bundespolizei in leitender Funktion

 

Hobbies:

 

Familie und Ausdauersport (darunter Marathonlauf und Bergsteigen)


Meine Vorstellungen für den Landkreis Barnim

 

Ich möchte Ihr Landrat werden, weil ich denke, dass ich als parteiloser Kandidat Brücken zwischen den unterschiedlichen Parteien und Interessen schlagen kann. Den Landkreis modern und in die Zukunft gerichtet gestalten, ist mein Ziel.

Dazu gehört vor allem, dass wir die Infrastruktur unserer unterschiedlich wachsenden Bevölkerung anpassen, gerade im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung und im öffentlichen Personen- und Nahverkehr.

Immer mehr Menschen ziehen aus Berlin in unseren Landkreis. Dies stellt uns vor große Herausforderungen gerade in der Mobilität und beim Wohnungsbau. Es muss eine Wohnungspolitik betrieben werden, die alle Menschen einbindet. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung unseres Landkreises gewinnen der soziale Wohnungsbau und das altersgerechte Wohnen eine hervorgehobene Stellung. Ich möchte Städte und Gemeinden in denen gelebt und nicht nur geschlafen wird.

Bei allen Entwicklungen hat der Erhalt und Schutz unseres Freiraumes eine hohe Priorität, denn dies ist das größte Gut und Potential unseres Landkreises Barnim.

 

Ich setze mich dafür ein, dass die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen weiter intensiviert wird. Gerade die stark wachsenden Gemeinden am Rand von Berlin tragen nach meiner Einschätzung auch eine Verantwortung gegenüber dem gesamten Landkreis. Insbesondere die ländlichen Gebiete dürfen bei dieser Entwicklung nicht allein gelassen werden und weiter Einwohner verlieren. Die Schaffung und Erhaltung von Kitas, Schulen, aber auch der Anschluss an das schnelle Internet, sind die Voraussetzungen für die Zukunft dieser Gemeinden.

Als Ihr Landrat bin ich verantwortlich für eine Kreisverwaltung mit etwa 800 Mitarbeitern. Auf diese spannende Aufgabe freue ich mich und werde meine 11-jährige Führungserfahrung großer Organisationseinheiten für die zukunftsweisende Entwicklung des Barnim einbringen.

Für die Bürger werde ich erlebbar sein. Ich will die Ideen, aber auch die Sorgen der Barnimer kennenlernen, und freue mich auf die gemeinsame Gestaltung unseres Landkreises Barnim zu einer lebenswerten und attraktiven Heimat.

In der Stadt wurde und wird sehr viel neue Infrastruktur geschaffen, die selbstverständlich auch gepflegt werden muss. Jedoch ist mit dem erhöhten Pflegeaufwand keine Erhöhung des dafür zuständigen Personals vorgenommen worden. Daher war eines der ersten Projekte nach der Kommunalwahl 2014 unsere Initiative zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Bauhofes. Ziel dieser Initiative war und ist es den künftigen Personal- und Technikbedarf zu ermitteln und eine verbesserte Nutzung der Ressourcen durch veränderte Arbeitsabläufe zu erreichen. Der Bauhof hat als drittgrößtes Amt ein jährliches Gesamtbudget von ca. 5 Millionen Euro und erzielt Erträge in Höhe von 1,7 Millionen Euro, die sich im Wesentlichen aus Straßenreinigungs-, Winterdienst- und Friedhofsgebühren zusammensetzen. Schon aufgrund des breiten Aufgabengebietes und des direkten Bezuges zum Bürger durch die Gebühren sollte hier nach unserer Meinung eine genauere Betrachtung erfolgen. Diese sollte durch einen unverstellten Blick von außen durch ein mit solchen  Erhebungen erfahrenes Beratungsbüro erfolgen. Das ist unserer Meinung auch in großen Unternehmen gelebte Praxis, aber leider wollte weder die Stadtverwaltung noch die Mehrheit der Stadtverordneten Haushaltsmittel dafür verwenden. Jedoch wurde eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die von der Stadtverwaltung selbst erstellt werden sollte, zugesagt. Wir hatten uns auf eine längere Wartezeit eingerichtet, da diese Aufgabe von den Beschäftigten zusätzlich erbracht werden sollte. Nunmehr sind unsere düstersten Prognosen trotz regelmäßiger  Nachfragen zum Erfüllungsstand übertroffen worden und drei Jahre später liegt immer noch kein verwertbares Ergebnis vor. Das ist ein nach unserer Meinung keine Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung. Wir werden nach der Sommerpause einen nochmaligen Antrag auf externe Vergabe dieser Thematik stellen und hoffen auf Zustimmung aus den anderen Fraktionen.

Mittwoch, 01 Februar 2017 12:08

Wir entscheiden mit, ab April gehts los

Wir unterstützen die Volksinitiative "Wir entscheiden mit". Sie setzt sich für Änderungen in der Kommunalverfassung und im Volksabstimmungsgesetz ein, um Bürgerbegehren und Volksentscheide als Instrumente der direkten Demokratie zu stärken. Brandenburg hat im Vergleich zu anderen Bundesländern (selbst Bayern) hier viel Nachholbedarf. So sollen die Hürden für die Begehren wie etwa das Quorum, die Amtssammlung und mehr auf ein gesundes Mass gesenkt werden. Für weitere Informationen bitte dem Link folgen: http://wir-entscheiden-mit.de

Montag, 26 September 2016 14:18

Was liegt an?

Nach der scheinbaren Ruhe in der Sommerpause steht den Stadtverordneten nun ein „heißer Herbst“ bevor. Es sind viele richtungsweisende Entscheidungen, wie die Zukunft des Familiengartens und die Haushaltsplanung 2017/18 zu treffen. Dennoch ragen einige Themen in besonderer Weise hervor. So die Entscheidung zur Übernahme der Finowkanalschleusen. Hier muss so gut wie möglich kalkuliert werden, welche Belastung für die Kommunen erwächst und auch dauerhaft tragbar ist. Auch
zuletzt bekannt gewordene Anforderungen des Denkmalschutzes erschweren eine Zustimmung für dieses Projekt. Weiterhin erwarten wir mit Spannung die von der Verwaltung zugesagte Wirtschaftlichkeitsprüfung des Bauhofes. Die Feinplanung der Ertüchtigung der Waldsportanlage wird ebenfalls einen großen Raum in der Diskussion einnehmen. Hierbei wird es darum gehen, eine spätere Nutzung mit angemessenem Mittelaufwand zu ermöglichen. Auch möchten wir in diesem Zusammenhang anregen, sich jetzt schon Gedanken um die spätere Nachnutzung des Sportplatzes Finowtal zu machen.

Donnerstag, 17 März 2016 09:35

Fachmarktzentrum der Gemeinde Schorfheide

Der Vorstoß der Gemeinde Schorfheide zur Erweiterung ihres Fachmarktzentrums ist verständlich, stellt aber die Stadt Eberswalde vor massive Probleme. Die Fehlentwicklung des Handels auf der „grünen Wiese“ Anfang der 90er Jahre würde noch verstärkt und zur Verödung der Innenstadt führen. Es geht nicht um die „Käsestulle für Eberswalder Geschäftsleute“ , um einen Schorfheider Gemeindevertreter zu zitieren, sondern um die Entwicklung des Einzelhandels in der gesamten Region und die Aufrechterhaltung der Funktion eines Mittelzentrums. Eine verödete Innenstadt bedeutet einen Verlust von Arbeitsplätzen im Handel, bei regionalen Zulieferern und Dienstleistern. Arbeitsplätzen die zum Teil von Bürgern der Umlandgemeinden besetzt werden. Nicht zuletzt bedeuten sie auch verlorene Steuereinnahmen. Gewerbesteuern und eigentlich noch wichtiger, der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer. Einnahmen, die benötigt werden, um die Infrastruktur, Zoo, Familiengarten, Museum, Berufsfeuerwehr und vieles andere mehr vorzuhalten. Einrichtungen, die auch den Bürgern der Umlandgemeinden gerne zur Verfügung stehen.

Unsere Fraktion ging eigentlich davon aus, dass mit dem zwischen Finowfurt und Eberswalde geschlossenen Vertrag alle Streitigkeiten zur Ansiedlung des Fachmarktzentrums beendet sind. Darin ist eindeutig festgelegt, die Entwicklung dieses Gebietes ist abgeschlossen. Eine Beendigung dieser Vereinbarung durch die Hintertür der Änderung des B-Planes der Gemeinde Schorfheide ist so nicht hinzunehmen.

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