Mittwoch, 14 Juni 2017 13:02

Entwicklung der Waldsportanlage und der Jugendarbeit

geschrieben von Götz Herrmann

Die Diskussionen um die Investitionen in die Waldsportanlage Finow waren auch in unserer Fraktion sehr intensiv und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Das dort in den Schul- und Vereinssport investiert werden muss, steht außer Frage. Es geht dann aber um die Dimension der Investitionen und Maßnahmen. Hier wollen wir uns in der Feinplanung stark beteiligen, um eine dem Standort und Nutzungsgrad entsprechende Investition durchzuführen. Die Verwaltung hat bei ihrer Präsentation weiterhin ausgeführt, dass dort ein Treffpunkt für die Jugend entstehen könne. Auch das begrüßen wir im Grundsatz. Aber auch hier wird die Jugend wieder an den Stadtrand gedrängt, wo sie niemanden stört. Jugend gehört mit all ihren Facetten in die Mitte der Gesellschaft und in die Mitte unserer Stadt. Bei der Auswertung des Jugenddialogs wurde von Jugendlichen der Wunsch nach Treffpunkten in der Stadtmitte geäußert. Genau dort, wo die meisten Kinder- und Jugendlichen der Stadt wohnen. Der aktuelle Trend, dass sich unser Nachwuchs am Rande der Stadt unter Brücken treffen, kann nicht in unserem Interesse sein. In den letzten Jahren wurden teilweise sehr viele Treffpunkte und Spielanlagen im Bereich des Brandenburgischen Viertels und auch in Finow geschaffen, dies muss nun auch die Zielsetzung für den Bereich im Osten unserer Stadt sein. Denn eine Kreisstadt ist nur lebendig, wenn wir unsere Jugendlichen in das städtische Leben mit einbinden und dann auch einzelne Beschwerden von Anwohnern aushalten. Im Zentrum einer Stadt mit 40.000 Einwohnern muss jedem Anwohner klar sein, dass eine lebendige Innenstadt auch einen gewissen Geräuschpegel hat!

Gelesen 169 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 14 Juni 2017 13:10
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