Donnerstag, 17 März 2016 09:35

Fachmarktzentrum der Gemeinde Schorfheide

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Der Vorstoß der Gemeinde Schorfheide zur Erweiterung ihres Fachmarktzentrums ist verständlich, stellt aber die Stadt Eberswalde vor massive Probleme. Die Fehlentwicklung des Handels auf der „grünen Wiese“ Anfang der 90er Jahre würde noch verstärkt und zur Verödung der Innenstadt führen. Es geht nicht um die „Käsestulle für Eberswalder Geschäftsleute“ , um einen Schorfheider Gemeindevertreter zu zitieren, sondern um die Entwicklung des Einzelhandels in der gesamten Region und die Aufrechterhaltung der Funktion eines Mittelzentrums. Eine verödete Innenstadt bedeutet einen Verlust von Arbeitsplätzen im Handel, bei regionalen Zulieferern und Dienstleistern. Arbeitsplätzen die zum Teil von Bürgern der Umlandgemeinden besetzt werden. Nicht zuletzt bedeuten sie auch verlorene Steuereinnahmen. Gewerbesteuern und eigentlich noch wichtiger, der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer. Einnahmen, die benötigt werden, um die Infrastruktur, Zoo, Familiengarten, Museum, Berufsfeuerwehr und vieles andere mehr vorzuhalten. Einrichtungen, die auch den Bürgern der Umlandgemeinden gerne zur Verfügung stehen.

Unsere Fraktion ging eigentlich davon aus, dass mit dem zwischen Finowfurt und Eberswalde geschlossenen Vertrag alle Streitigkeiten zur Ansiedlung des Fachmarktzentrums beendet sind. Darin ist eindeutig festgelegt, die Entwicklung dieses Gebietes ist abgeschlossen. Eine Beendigung dieser Vereinbarung durch die Hintertür der Änderung des B-Planes der Gemeinde Schorfheide ist so nicht hinzunehmen.

Gelesen 1147 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 24 März 2016 11:18
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