Donnerstag, 10 Mai 2007 02:00

Wachstumskern Eberswalde

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Ob man es nun Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums oder Wachstumskern nennt, es ist damit die Hoffnung der Stadt Eberswalde verknüpft mehr Geld in die Stadtkasse zu bekommen.
Dieser Versuch ist legitim und auch vernünftig, aber wird nicht das Ergebnis bringen die Stadt zu entschulden. Vielmehr müssen wir uns fragen, welche Anstrengungen jeder von uns unternehmen muss und musste, wenn ein Schicksalsschlag die finanziellen Möglichkeiten einschränkt.
So muss beispielsweise das lieb gewonnene Zeitschriftenabo gekündigt, ein Umzug in eine kleinere Wohnung erfolgen und oder das Auto verkauft werden. Die Liste ist lang und schmerzhaft und bestimmt nicht abschließend. Oder man kann versuchen bei der Arbeitsagentur mehr Geld zu bekommen mit dem Hinweis, dass es zu wenig sei. Ob man Vorsprung bekommt um das Haus zu verlassen? Genauso verhält es sich bei der Stadt, nur dass sich der Schicksalsschlag nicht Arbeitslosigkeit sondern Steuerausfall nennt.
Die Stadt muss lernen mit dem Vorhandenen auszukommen, Luxus abzuschaffen und nicht auf den Sterntaler der Landesregierung zu hoffen. Auch wäre hilfreich teure Fehler, wie den Mietvertrag der Stadtbibliothek, Familiengarten und vieles andere mehr, in Zukunft zu vermeiden.

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