Donnerstag, 26 Oktober 2006 02:00

Da war doch was…

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Viele von unseren lieben Anhängern werden sich gefragt habe was eigentlich aus dem so liebevoll benannten Familienfest geworden ist, welches nicht nur uns sondern und vor allem den Bürgern dieser wunderbaren zur Freude gewidmet war. Hier nun endlich die ersehnte Antwort.

Es war einmal… nein…nein…so kann man hier nicht anfangen, denn dieser Anfang erforderte ein Happy End, aber, soviel sei bereits verraten, das gibt es hier nicht, denn ein Happy End wurde uns verwehrt. Aber der Reihe nach.

Zunächst für die Vergesslichen: Es sollte ein Fest geben. Ein großes, im Lichte warmer Julisonnenstrahlen, für Familien und Kinder, mit Hüpfburg für die Kleinen, Bars und Models für die Größeren und jeder Menge Informationen von Versicherungen bis
Feuerwehrübungen, mit Modelbau, ADAC, Verkehrswacht und vielem mehr für die Interessierten. Für Essen war gesorgt und ein Bühnenprogramm über den ganzen Tag war auch vorhanden.

Um all dies abzurunden und gleich noch die Wirtschaft ein wenig anzukurbeln, taten sich die Veranstalter, also die BFB mit dem Händlerverband Stadtbummel zusammen. Man schob Termine von hier nach da, einigte sich und stellte fest, dass man ja auch den Tag der Offenen Tür der FH zum Spektakel zaubern konnte. Man stelle sich das doch einmal vor! Das ist Leben, das ist Freude, das ist alles Gute, das diese, unsere Heimatstadt zu bieten hat - auf einmal!

Aber ach. Da so eine Veranstaltung Kosten verursacht und diese möglichst an den richtigen Enden ausgegeben werden sollten, stellten Stadtbummel und BFB naheliegenderweise ihre Anfragen bezüglich materieller Unterstützung gemeinsam. Die BFB erbat in den Speichern Eberswaldes befindliche Sitzbänke.

Und schlagartig wurde dieses friedliche Miteinander, dieses Bild einer harmonischen Stadt, mit all ihren Schönheiten zu einer politischen Veranstaltung. Und abgelehnt.

Versuche das unpolitische der Veranstaltung zu beweisen, fruchteten nicht und wurden von Lokalpolitik und Verwaltung abgelehnt. Was jedoch fruchtete, war die politische Attacke gegen die BFB, denn der Stadtbummel bekam es mit der Angst zu tun und lehnte jede weitere Zusammenarbeit ab. Was sich nur durch Furcht vor Repressalien erklären lässt. Da vom Stadtbummel nun das gesamte Areal beansprucht wurde, wurde auch eine parallel verlaufende, (immer noch politikfreie) unabhängige Veranstaltung seitens der BFB verhindert.

Na denn? Termine wieder verschieben! Klar, sicher! Das hier ist kein Märchen… kein "…und sie lebten und feierten glücklich…"! Nee, tut mir leid. Sponsoren und Teilnehmer sind planende Wesen. Eine nochmalige Terminverschiebung war ausgeschlossen, denn verständlicherweise wären so viele von ihnen abgesprungen, dass das Bild an vielen Stellen weiß geblieben wäre.

Was blieb, war ein Flohmarkt und eine kleinere Veranstaltung ohne Hüpfburg, ohne Models, weniger Informationen, ohne Show. Aber wenigstens hat die Sonne geschienen…

Gelesen 1154 mal Letzte Änderung am Dienstag, 16 Mai 2017 16:22
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