Mittwoch, 21 März 2018 14:44

Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des städtischen Bauhofs

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In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde die von unserer Fraktion angeregte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Bauhofes von der Verwaltung vorgelegt. Darin sind sehr viele Anregungen für die künftigen Abrechnungen der geleisteten Arbeiten und zum Einsatz und Beschaffung von Fahrzeugen und Arbeitsmaterialien enthalten. Wir bedanken uns für die sehr detaillierte Arbeit. Entgegen anders lautender Meinungen wurde unsererseits nie eine Privatisierung des Bauhofes in Betracht gezogen. Der Vorteil eigenen Personals vor Ort, um schnell auf besondere Situationen, wie zuletzt die beiden Sturmtiefs, zu reagieren, ist immens. Auch kann eine Vergabe an Unternehmer nur in Ausnahmefällen ein kostengünstigeres Ergebnis zur  Folge haben, da neben den Kosten für Personal und Gerätschaften auch noch ein Gewinn und die Umsatzsteuer zu erwirtschaften wären. Die Einführung der Doppik in der kommunalen Buchführung hatte auch zum Ziel, Geldströme innerhalb der Verwaltung aufzuzeigen So wäre zum Beispiel denkbar, die Hilfeleistungen des Bauhofes bei den Veranstaltungen der Stadt intern zu verrechnen Ohne Verrechnungen verschwindet die Leistung des Bauhofs in der Anonymität des Zuschussbedarfs und
die tatsächlichen Kosten der Veranstaltungen bleiben unbekannt. Die Mitarbeiter des Bauhofs leisten täglich eine gute Arbeit. Sollte daher nicht an der Arbeitskleidung erkennbar sein, wer als Repräsentant der Stadt für die Bürger tätig ist? Diese und andere Fragen werden in der nächsten Zeit zu klären sein und wir werden uns der Diskussion stellen, auch ohne Chefvolkswirte zu sein.

Gelesen 251 mal Letzte Änderung am Montag, 11 Februar 2019 14:48
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